IT-Virtual News:
Die neuen Fujitsu Generation 2 Zero Clients in 22" und 19" (DZ22-2 und DZ19-2) ab sofort bei IT-Virtual...
Die neuen Pano Logic Generation 2 Zero Clients zur Zeit als Promo Paket mit 4 Clients im Angebot.
Neue Teradici PCoIP Zero Clients von Leadtek und EVGA lieferbar ! vSphere 5 und VMware View 5 offiziell vorgestellt !
Neue IT-Virtual SAN Lösungen auf Basis von Open-e und Nexenta ZFS Open Storage
IT-Virtual Hosted Solutions für verteielte Standorte und IAAS Lösungen.
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Cases
Druckhaus Müller ist komplett virtualisiert
Sysdata installiert in seinem Bereich Bereich „IT-Virtual“ neue Branchenlösung für die Druckindustrie mit virtuellen Servern und Clients
Druckereien verfügen klassischerweise über viele Server häufig unterschiedlichen Alters und Zustands und mit jeweils geringer Auslastung. Mit der Server-Virtualisierung stellt die IT heute ein Mittel bereit, solch ungenutzte Ressourcen besser zusammenzufassen und durch Konsolidierung sowohl Kosten zu sparen als auch die darauf laufenden Anwendungen flexibler und gleichzeitig sicherer bereitzustellen – wie, dies zeigt das Beispiel bei der Druckhaus Müller GmbH aus Langenargen.
Der Pano Logic und Vmware Solution Partner sysdata GmbH, einer Schwesterfirma der Printdata GmbH, hat für diese Zwecke eine Virtualisierungslösung für die Druckbranche unter Einsatz von Pano Logic Zero Clients entwickelt. „IT-Virtual“ heißt das Lösungskonzept, mit dem Druckereien ihre bisherige EDV-Umgebung virtualisieren und die bestehenden IT Komponenten von Servern, Speicher und Desktoprechnern optimal nutzen können.
Alte und gering ausgelastete Rechner werden beim IT-Virtual-Ansatz durch wenige, leistungsfähige und gut ausgelastete Server mit einem Virtualisierungs-Hypervisor (wie z.B. VMware ESXi) ersetzt. Die benötigte Hardware verringert sich damit deutlich und wird erheblich besser genutzt – bis auf ein Sechstel lassen sich Hardwareressourcen durch Virtualisierung reduzieren. Durch die Zusammenfassung vieler IT-Komponenten wie Server, Desktops, Festplatten zu wenigen zentralen „virtualisierten“ Systemen sind diese Systeme komplett redundant und bieten keinen sog. „Single Point of Failure“ mehr, der zum Stop der Produktion führen würde.
Immer höherer Wartungsaufwand der alten IT-Infrastruktur
Gute Erfahrungen mit diesem Ansatz macht seit März 2011 die Druckhaus Müller GmbHaus Langenargen. Sysdata hat dort eine komplette Virtualisierung von Server und Desktops auf Basis von Pano Logic Zero Clients und VMware ESXi realisiert. Die vollstufige Offset- und Digitaldruckerei mit 50 Beschäftigten hatte bis dahin ältere Desktop Systeme unter Windows XP im Einsatz, von denen einige schon für den Austausch vorgesehen waren. Die zentrale produktionsrelevante Workflow-Anwendung Heidelberg Prinance als Branchenlösung für die Druckindustrie lief auf einem Windows 2003 Server, auf den die User per Datenbank-Client zugriffen. Im Einsatz waren weiterhin Server für SBS, Bilddatenbank, FTP sowie fünf Server für den Betrieb der Workflow-Lösung. Aufgrund der zuletzt angefallenen Reparaturmaßnahmen wurde zunehmend deutlich, dass einige grundlegende Systeme im IT-Bereich immer wartungsintensiver und reparaturanfälliger wurden und nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprachen. Dies verursachte höhere Kosten und längere Ausfallzeiten inklusive möglicher Produktionsunterbrechungen.
Von Virtualisierung und zentralem Management der Rechnerressourcen versprach sich Geschäftsführer Joseph Müller deshalb eine schnellere Bereitstellung und einfachere Administration geschäftskritischer Anwendungen, geringeren Stromverbrauch sowie eine Verringerung der Betriebs- und Wartungskosten.
Heidelberg Printready Workflow redundant auf virtuellen Server verteilt
Über den Hypervisor wird das Workflowsystem Heidelberg Printready redundant auf die virtuellen Server verteilt und lässt sich den Anwendern wesentlich flexibler zur Verfügung stellen; ausgeschlossen wird damit auch ein „Single Point of Failure“, der zum Stop der Produktion führen würde. Dies erhöht zum Einen die Betriebssicherheit – ein kritischer Faktor im Druckereibetrieb, denn fällt hier ein einziges System aus, wird dadurch sofort der komplette Produktionsbetrieb gestoppt. Darüber hinaus verringern sich die laufenden Kosten, da die die wenigen verbleibenden Systeme besser ausgelastet werden (mit etwa 80% Last). Da in Druckereien die Datenbestände häufig auf vielen Systemen verteilt und aufwändig zu managen sind, trennt Sysdata in seinem IT-Virtual-Ansatz die Server-CPU´s von den Datenbeständen und lagert letztere auf sog. SANs (Storage Area Networks) aus.
Zero Clients trotzen Umwelteinflüssen im Drucksaal
Auf der Desktop-Seite hat Sysdata die bisherigen Desktop-Rechner beim Druckhaus Müller durch Zero Clients von Pano Logic ersetzt, die weder über eigenes Betriebssystem noch CPU, Speicher oder Festplatte verfügen. Die virtuellen Desktops sollten unabhängig und eigenständig bleiben, eine Terminalserver-Lösung kam deshalb nicht in Frage. Zusätzlich haben Zero-Clients keine zu wartenden Komponenten. Das komplette System inklusive aller Anwendungen befindet sich als virtualisierter Desktop auf dem zentralen Server. Im Gegensatz zu sogenannten Terminalservern steht dem Anwender trotzdem seine individuelle, gekapselte Systemumgebung mit allen Möglichkeiten klassischer Desktops zur Verfügung. Während zunächst die PCs im Office-Bereich mit den Zero Clients ausgestattet wurden, sollen im nächsten Schritt die Arbeitsplätze im Drucksaal folgen. Dort kommen die Vorteile des Zero Client wie Resistenz gegenüber Umwelteinflüssen (Druckpuder, Hitze, EMV-Probleme) besonders zum Tragen.
Die Umstellung des kompletten Heidelberg Workflows inklusive der Control-Terminals auf Basis von Zero Clients war ein komplett neuer IT-Ansatz für die Druckhaus Müller GmbH. In Zusammenarbeit mit Heidelberg Prinance Spezialisten implementierte sysdata die Lösung im Druckhaus Müller. Auch die zugehörige Peripherie, darunter Kartenlesegeräte für Druckmaschinen, musste dabei mit eingebunden werden. Die Anwender sind nach anfänglicher Skepsis – man befürchtete durch die Zentralisierung den Verlust der individuellen Arbeitsmöglichkeiten – inzwischen überzeugt von der Lösung. Denn sie sehen, wie sich durch die Virtualisierung von Server und Desktops ihre Arbeit erleichtert hat: Die virtuellen Desktops sind im Schnitt schneller als ihre alten PCs und vor allem der Produktionsworkflow ist deutlich schneller und stabiler geworden. Auch Anpassungen und Updates lassen sich wesentlich einfacher durchführen.
Die Betriebssicherheit im Produktionsworkflow hat sich durch die Virtualisierung signifikant erhöht, so das Urteil von Joseph Müller nach einem halben Jahr Erfahrung mit der Lösung. Das Druckhaus Müller ist damit die erste komplett virtualisierte Druckerei in Deutschland.
Kontakt und weitere Informationen:
Sysdata GmbH, Bereich IT-Virtual
Jan Beeken
Schulstraße 14 · 69207 Sandhausen
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